Diese Veröffentlichung ist für diejenigen Leser gedacht, die sich mit dem Prinzip der Arbeit
des Kraftstoffverbrennungsaktivators von Ivanow (D-Aktivator) vertraut gemacht haben.
Seit dem 1.Juli 2009 tritt die neue EU-Richtlinie in Kraft, laut der alle Tankstellen auf
verdünnten Dieselkraftstoff und Benzin 95 wechseln sollen. 5% Biokraftstoff soll dem
bisherigen Kraftstoff hinzugefügt werden. Alle Tankstellen müssen ab dem 1. Oktober 2009
komplett auf den neuen Kraftstoff wechseln.
Somit wurde die 5%-ige Beimischung von Biokraftstoffen festgelegt, der sich die Autofahrer
nicht entziehen können. In dieser Veröffentlichung werden wir nicht auf die Vor- und
Nachteile der Einführung eingehen, sondern wir beschäftigen uns mit den Auswirkungen des
Aktivators auf das Kraftstoff-Gemisch, das aus einer 5% Beimischung von Biokraftstoffen
besteht.
Zu Benzin 95 wird ein Anteil von 5% an Biokraftstoffen beigemischt, die aus Ethylalkohol
bestehen. Alkohol-Moleküle eignen sich eher zur Polarisation, als nicht-polare Moleküle
des Benzin-Kohlenwasserstoffs. Daher fangen sie an, die Rolle des Molekülzusammen-
ballungszentrums für Gemisch–Cluster zu spielen. Um dies zu präzisieren - die Moleküle des
Gemisches bestehen aus Kohlenwasserstoff-Molekülen von Benzin und Ethanol.
Daher wird die Einführung von Ethanol im Benzin zur Bildung von Molekül-Clustern sowie zu
deren Vergrößerung führen. Also werden zusätzlich zu den Dispersionswechselwirkungen
zwischen den Molekülen des Benzin-Kohlenwasserstoffes in den Clustern auch die
Kräfte der Induktion Wechselwirkungen zwischen den Molekülen der Alkohol- und
Kohlenwasserstoff-Moleküle des Benzins hervorrufen.
Darüber hinaus können halbpolare Moleküle von Ethanol die Dipol-Ladungsverteilung in
nicht-polaren Molekülen von Kohlenwasserstoff induzieren, und diese in polare umwandeln.
Aus dem oben gesagten können wir schließen, dass die Einführung von Ethanol im Benzin
eine größere Molekül-Satzbildung verursachen und die Fähigkeit des Gemisches zur
Polarisation erhöhen wird.
Das Benzin-Ethanol-Gemisch wird, wenn es durch die Zonen des Aktivators fließt, in dem
sich magnetische Felder verschiedener Krafteinrichtung (der Nord-Süd-Pol wird ständig
geändert) aufhalten, auf dem Molekular-Niveau stärker verändert, als bei reinem Benzin.
Mit anderen Worten - halbpolare Alkohol-Moleküle werden stärker auf die Veränderungen
in der Richtung innerhalb der magnetischen Felder des Aktivators reagieren. Und, wenn
diese sich innerhalb der Cluster aufhalten, werden die zwischenmolekularen Bindungen
energiereicher zerstört, was zu einem raschen Verfall der Cluster in den Molekülen führt.
Dies erklärt auch die Tatsache, dass einige Gruppen von Kohlenwasserstoff-Molekülen
von Benzin mit Alkohol-Molekülen polarisiert wurden und somit weitgehend in der Lage
waren, auf Veränderungen in der Richtung der magnetischen Felder der Aktivatoren
zu reagieren. Bei dem Durchfluss von Reinbenzin-Clustern durch die Magnetfelder des
Aktivators, geschieht deren Zerstörung an der Peripherie, was die Zerstörung der Cluster
stark verlangsamt.
Aufgrund der Tatsache, dass ein Gemisch von Benzin und Ethanol eine höhere Fähigkeit
zur Polarisation hat, werden beim Durchfluss durch das Magnetfeld des Aktivators in den
meisten der Kohlenwasserstoff-Moleküle von Benzin Wasserstoffbrücken verformt, was
erhebliche Mengen an Energie aus der Verbrennung dieser Moleküle freisetzt.
So wird die Effizienz der Auswirkungen des Aktivators auf eine Mischung aus Benzin und
Alkohol größer sein, als seine Wirkung auf reines Benzin.
In Bezug auf die Bioergänzungsmittel für Dieselkraftstoff verhält sich alles etwas
komplizierter. Zu den Biodiesel-Ergänzungsstoffen auf Basis von Rapsöl können folgende
gehören:
1. Methylester aus Rapsöl (MERÖ), der aus der Reaktion der Veresterung von Rapsöl mit
anschließender Entfernung von Glycerin als Nebenprodukten gewonnen wird.
2. Direkte Zugabe von Rapsöl in Diesel.
Im ersten Fall wird die Wirkung des Aktivators auf Dieselkraftstoff mit Bio-Zusatzstoffen fast
die gleiche sein, wie bei einer Mischung von Benzin mit Ethanol.
Auf den zweiten Fall, d.h. auf den Zusatz von Rapsöl zum Dieselkraftstoff, werden wir
detaillierter eingehen.
Alle pflanzlichen Öle bestehen aus einer Mischung aus Mono-, Di-, oder Triacylglycerin,
d.h. Rapsöl ist durch Moleküle, die aus dem Acetyl-Glycerin - Glycerin-Radikal - mit 1
bis 3 gebundenen Fettsäure-Radikalen vertreten. Die Molekülstruktur innerhalb von
Acetyl-Glycerin - Glycerin-Radikale – ist sehr vielfältig und beeinträchtigt erheblich die
physikalischen und chemischen Eigenschaften der Öle, zu denen sie gehören.
Die chemischen Eigenschaften von Rapsöl sind hauptsächlich mit der Reaktionsfähigkeit von
Triglyzeriden verbunden, die durch die Esterbindung von Glycerin und Fettsäuren gespalten
werden können. Dieser Prozess wird bei erhöhten Temperaturen und unter Druckeinwirkung
(reaktionsfreies Spalten) beschleunigt. Darüber hinaus wird die Reaktionsgeschwindigkeit
der Spaltung und Verbrennung von Rapsöl wesentlich geringer sein, als die Geschwindigkeit
der Verbrennung von Dieselkraftstoff-Komponenten. Daher werden nicht-vollständig
verbrannte Zusatzstoff-Komponenten aus dem Motor mit den Verbrennungsprodukten des
Dieselkraftstoffes entfernt.
Das heißt, der Gehalt an CO und CH im Abgas wird sicherlich durch unverbrannte
Bestandteile im Rapsöl ansteigen, was die Entstehung eines typischen Geruches von
verbranntem Treibstoff bewirken wird. Dies wird auch dazu beitragen, dass die Viskosität
des Kraftstoffes auf Kosten von Rapsöl-Zusatzstoffen erhöht sein wird. Aus diesem
Grund wird der Strahlzerstäubungswinkel von Injektoren reduziert und die Verteilung der
Gemischbildung (das Vorhandensein von kleinen Partikeln), wird zu einer unvollständigen
Kraftstoffverbrennung und Schlacke-Ablagerungen an den Einspritzdüsen usw. führen.
Mit dem Gemischdurchlauf von Dieselkraftstoff und Rapsöl durch die Magnetfelder, die durch
den Aktivator erzeugt werden, werden folgende Phänomene entstehen:
1. Die Gemisch-Cluster (Cluster von Molekülen) werden gespalten. In Folge von molekularen
Struktur-Besonderheiten der Rapsöl-Triglyzeride im Kraftstoff-Gemisch wird die Anzahl und
die Vergrößerung der Cluster im Vergleich zu denen in Kraftstoff ohne Ölzusatz ansteigen.
Die Zerstörung von Clustern auf einzelne Moleküle wird den Zugang von Sauerstoff-
Molekülen zu den Kraftstoff-Molekülen erleichtern. Das Kraftstoff-Verbrennungsmaß wird
dadurch gesteigert.
2. Die molekulare Struktur von Rapsöl mit Radikalen gibt den Molekülen die Fähigkeit zu
einer gewissen Polarisation. In den Rapsöl-Molekülen, die durch das Magnetfeld mit der
wechselnden Polarität des Aktivators laufen, wird es zu Schwächen und Verbiegungen
von radikalen Bindungen kommen, was die Reaktionsgeschwindigkeit der Verbrennung
stark erhöhen wird. So wird der Aktivator eine vollständigere Verbrennung der Heizöl-
Komponenten ermöglichen. Eine vollständigere Verbrennung wird auch für die Verbrennung
der Dieselkraftstoff-Komponenten gewährleistet, die durch das Magnetfeld des Aktivators
gelaufen sind.
3. Die Zerstörung von Kraftstoff-Clustern mit Ölzusatz durch die Magnetfelder des Aktivators
führen zu einer gewissen Senkung der Oberflächenspannung und Viskosität des Kraftstoff-
Gemisches. Als ein Ergebnis erhöht sich der Strahlzerstäubungswinkel und die Dispersion
(das Vorhandensein von kleinen Partikeln) des Kraftstoff-Gemisches, die durch Düsen
zerstäubt wird, was eine vollständigere Verbrennung ermöglicht.
So trägt die Verwendung des Aktivators zur Verringerung der Wahrscheinlichkeit von
Injektoren-Zusätzen oder zu weniger Ablagerungen auf dem Zylinder und den Kolben bei.

